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Klimaschutz durch Humusaufbau

Die grüne Pflanze nimmt durch Photosynthese CO2 auf und wandelt dieses in Sauerstoff und Kohlenstoff um. Dabei wird der Sauerstoff an die Atmosphäre abgegeben und der Kohlenstoff bleibt in der Pflanze fest gebunden. Die grüne Pflanze ist als einziges Lebewesen dazu in der Lage. Bisher ist nicht einmal der Mensch mit all seinen technischen Errungenschaften in der Lage diesen Prozess künstlich nach zu bilden. Sobald die Pflanze abstirbt wird sie wieder in ihre Einzelteile zerlegt. Dabei wird der gebundene Kohlenstoff teilweise in Verbindung mit Sauerstoff zu CO2 umgewandelt und an die Atmosphäre abgegeben. Werden die abgestorbenen Pflanzenteile aber in stabile Huminsäuren und somit zu Humus umgewandelt, verbleibt der Kohlenstoff und somit das CO2 im Boden fixiert.

Dies bedeutet, wird der Humusgehalt im Boden erhöht wird der CO2 Gehalt in der Atmosphäre reduziert und somit das Klima entlastet.

Umgekehrt bedeutet Humusabbau, der fixierte Kohlenstoff wird zu CO2 abgebaut und das Klima wird zusätzlich belastet.

Wolfgang Abler, Geschäftsführer der CarboCert GmbH beim kontrollieren des Silphienbestandes unter Mais.

Bodenschutz durch Humusaufbau

Humose Böden sind wesentlich weniger Erosionsgefährdet als humusarme Böden. Sie sind wiederstandsfähiger gegen Witterungsereignisse wie Starkregen, Wind und Trockenheit. Ein Humoser Boden kann pro Prozent Humusgehalt bis zu 400 m³ Wasser pro ha zusätzlich speichern. Ein humoser Boden kann Starkniederschläge bis zu 125 l pro m² und Stunde aufnehmen. Das senkt zusätzlich die Gefahr von Überschwemmungen. Ein humoser Boden ist ein enormer Nährstoffspeicher. Pro Prozent Humusgehalt werden z.B. 2.500 kg Stickstoff gebunden, Stickstoff der bei Bedarf von den Pflanzen abgerufen werden kann. Stickstoff der somit auch nicht als Nitrat ins Grundwasser ausgespült werden kann.

Boden ist begrenzt

Boden bezeichnet die oberste nur wenige Zentimeter bis Meter dicke Erdschicht. Sie braucht sehr lange, um sich zu entwickeln. Die Böden entstanden in vielen tausenden Jahren. Von der Fruchtbarkeit der Böden hängt es ab ob Pflanzen wachsen können.

 

Boden ist wertvoll

für die Nahrungsmittelproduktion, für die Qualität des Wassers, für die Erzeugung von Energie und für das Klima. 90 % unserer Nahrungsmittelproduktion hängen unmittelbar vom Boden ab. Die Qualität und der Humusgehalt des Bodens bestimmen über die Erträge und vorallem die Nachhaltigkeit der Erträge.

 

Boden schwindet

Alleine in den vergangenen 25 Jahren ist etwa ein Viertel der Landoberfläche der Erde degradiert. Pro Jahr verliert die Menscheit und das Ökosystem über 10 Millionen ha an fruchtbarem Boden. 77 ha verliert alleine Deutschland jeden Tag durch Versiegelung, Erosion oder Verschmutzung. In Zahlen ausgedrückt entspricht das 24 Milliarden Tonnen an fruchtbarem Boden, in Geld ausgedrückt rund 40 Milliarden Euro pro Jahr.

 

Quelle: http://www.grund-zum-leben.de

 

So sieht ein durchwurzelter Boden aus. Wolfgang Abler mit einer ausgegrabener Silphienstaude. Hier kann Humus entstehen.

Veranstaltungen

Datum/Uhrzeit

Ort

Veranstaltung

13.08.2017 15:00 - 15:30

Energiepark Hahnennest

Vortrag Humusaufbau unter der Energiepflanze Durchwachsener Silphie

08.09.2017 17:00 - 21:00

Buch 7 88285 Bodnegg

Erster Humus- und Bodenstammtisch

15.11.2017 18:00 - 19:30

Hochschule Ravensburg-Weingarten, Doggenriedstraße, Hauptgebäude, Hörsaal H002

Humusaufbau als Schlüsselfunktion für das Klima die Bodenfruchtbarkeit und die Gesundheit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt

 

Buch 7, 88285 Bodnegg, Deutschland

 

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